Aktion gegen Kürzungen

Zu Besuch im Rathaus: etwa 80 Jugendliche, Kinder und Eltern

Zu Besuch im Rathaus: etwa 80 Jugendliche, Kinder und Eltern

Am Montag Nachmittag fand in Erfurt spontan eine Begehung des Rathaus statt. Aus Emphörung gegen die geplanten massiven Kürzungen im Sozialhaushalt hatten sich ca. 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor dem Rathaus eingefunden. Um die Stadtratsfraktionen vor den Bürger_innen zu schützen, wurde das Rathaus geschlossen und von der Polizei der Zugang behindert.

Bei Unmut stets zur Stelle: Die Freunde und Helfer in Grün

Bei Unmut stets zur Stelle: Die Freunde und Helfer in Grün


Polizei schützt Rathaus vor Kindern Trotzdem drangen etwa 30 Personen ins Rathaus ein. Die Staatsbeamten konnte in letzter Sekunde verhindern, daß die Regierenden bei ihren Geschäften gestört wurden. Im Empfangsbereich wurde gefeiert, sehr zum Unmut der 50 Leute (vor allem Kinder), die draußen warten mussten. Lautstark forderten sie „Uns ist kalt, wir wollen rein“, wummerten gegen die Türen und klingelten ausgiebig. Nur durch den heldenhaften Einsatz von zwei Polizeibeamt_innen konnte verhindert werden, daß die für ihre eigenen Belange natürlich völlig unqualifizierten Kinder sich in die Mittelverteilung der Kinder- und Jugendhilfe in Erfurt einmischen.

Sozialdemokratische Aktion, hier: Tamara Thierbach (die LINKE)

Sozialdemokratische Aktion, hier: Tamara Thierbach (die LINKE)

Tamara Thierbach genervt Nach 20 Minuten Verhandlungen kam die Bürgermeisterin Tamara Thierbach, bat erfolgreich die Leute vor die Tür und hielt eine kleine Rede über Sachzwanglogik und Rechtsnormen. Damit hat die Sozialdemokratie mal wieder ihre Beschwichtigungsaugabe erfüllt und der aufgebrachten Menge die Kürzungen als unabwendbar verkauft. „Vielen Dank“, denken sich vermutlich die Konservativen.

Quelle: Infoladen Sabotnik.

Rosa und Karl 2010

von den Freikorps-Soldaten erschossene Spartakisten

Von Freikorps-Soldaten ermordete Spartakisten

Nachdem mit dem Spartakusaufstand auch die Novemberrevolution blutig niedergeschlagen worden war, ermordeten Freikorps-Soldaten am 15. Januar 1919 Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

Mit der Hilfe dieser rechtsextremen Mörderbande übte die sozialdemokratische Regierung Ebert-Scheidemann späte Rache an den Abweichlern, die für viele der Novemberrevolution und dem Spartakusaufstand ein Gesicht gaben.
Jedes Jahr am zweiten Januarwochenende findet zum Gedenken an die Ermordeten eine Demonstration statt. Die Falken organisieren aus diesem Anlass jedes Jahr ein Seminarwochende, eben “Rosa und Karl”.

Dieses Jahr wird es Seminare wie “Rosa für Einsteiger_innen”, “‘Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen’: Sekundärer Antisemitismus und deutsche Erinnerungskultur”, “Warum Frauen und ArbeiterInnen eine Bewegung brauchen?! Geschlecht| Status| Bewegung”, “Was ist Kapitalismus? Selbstorganisierte Versuche große Fragen zu klären”, und ” Was ist Herrschaft? Und wie ist sie aufhebbar?” gebe, ausserdem gibt es eine Diskussion mit Michael Heinrich zur Frage “Aktuelle Finanzkrise – Krise des Kapitalismus?”.

08.01.2010 – 10.01.2010
im Kurt-Löwenstein-Haus in Werftphul bei Berlin
gemeinsame Anfahrt ab Erfurt.
Der Teilnehmer_innenbeitrag beträgt inkl Teilnahme, Verpflegung und Anreise usw. 15€
Meldet euch so schnell wie möglich an!
Das geht per Mail oder per Post.
Dazu brauchen wir von euch: Name, Alter, Adresse, Telefonnummer oder Mailadresse.

Facebook Gruppe

facebookbildBeim Treffen des WladiwOSTock, der Ostkooperation der Falken, dieses Wochenende, haben wir uns überzeugen lassen, dass es Sinn macht eine Facebook Gruppe zu eröffnen. Gesagt, getan. Absofort gibt es dort also Neuigkeiten, Termininfos usw. Ausserdem lässt sich bei Bedarf das Forum nutzen. Auf dem Treffen gab es ausserdem Feuerzangbowle, jede Menge Infos aus anderen Gliederung und eine ganze Reihe guter Ideen für die Arbeit.

“…die Überlieferung von neuem dem Konformismus abzugewinnen…”

Auch der machte z.B. sich nen Kopf über Geschichte: Walter Benjamin

Auch der z.B. machte sich nen Kopf über Geschichte: Walter Benjamin

Unsere Zeitensprünge Projekt ist zu Ende und unsere Stadtführung fertig. Zur Dokumentation ist unsere Broschüre
“… die Überlieferung von neuem dem Konformismus abzugewinnen…” – Versuche einer materialistischen Geschichtsschreibun -Erfurt in der Frühen Neuzeit
entstanden. Die Broschüre ist schon im Druck und kann dann bei uns bestellt werden. Wer nicht warten möchte, .pdf file reicht, kann die absofort hier runterladen!

Mit der Broschüre möchten zeigen, dass auch der Kapitalismus, dessen erste Formen sich in der von uns beschriebenen Epoche gegen den Feudalismus durchsetzten, nicht die Befreiung der Menschheit brachte. Denn auch wenn das heute weitestgehend vergessen ist, war dies einmal der Anspruch der bürgerlichen Gesellschaft. (…) So geht es überhaupt zu in der Geschichte: Herrschaft und Ausbeutung verändern ihre Form, bleiben aber bestehen.
Und noch etwas möchten wir zeigen: Es gab in der Geschichte immer schon Versuche, aus ihr auszubrechen, aus dem von den Menschen unbewusst gemachten sich über die sie dahin wälzenden mörderischen Prozess der Geschichte herauszutreten, hinein in eine Gesellschaft, die bewusst von ihren Mitgliedern gestaltet wird, als eine Gemeinschaft Aller ohne Zwang. Doch all diese Versuche wurden bis heute niedergeschlagen und viele im Blut ihrer Anhänger ertränkt.
Und so hoffen wir mit unserer Broschüre zeigen zu können, dass in der Geschichte nicht einfach nur Katastrophen stattfinden, sondern dass die Katastrophe ist, dass es immer einfach alles so weiter geht und zugleich Mut zu machen, dass dieses “weiter so” immer schon in Frage gestellt wurde und nicht an der Unmöglichkeit seines Ansinnens gescheitert ist, sondern an der Gewalt derer, die an Herrschaft und Ausbeutung festhalten.

Wenn ihr die dazu gehörige Stadtführung mit uns machen wollt schreibt uns, wir freuen uns!

Kulturindustrie. Mediengesellschaft als „Massenbetrug“?

Seminar mit Christoph Hesse (Arbeitskreis rote ruhr uni).
06.12.09, 11.30 Uhr im Filler. Anfahrtsbeschreibung gibt es hier. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

“Zuletzt ist es gleichgültig, ob der Herde eine Meinung befohlen oder fünf Meinungen gestattet sind. – Wer von den fünf öffentlichen Meinungen abweicht und bei Seite tritt, hat immer die ganze Herde gegen sich.” Nietzsche

Kulturindustrie meint – seit der „Dialektik der Aufklärung“ von 1947 – jenen gesellschaftlichen Komplex, der weithin auch mit Massenkultur oder Massenmedien bezeichnet wird. Die Begrifflichkeit ist dabei keineswegs zufällig. Wie Adorno später betonte, sei man darauf bedacht gewesen, “von vornherein die Deutung auszuschalten, die den Anwälten der Sache genehm ist: daß es sich um etwas wie spontan aus den Massen selbst aufsteigende Kultur handele, um die gegenwärtige Gestalt von Volkskunst.” Um wenige Begriffe der Kritischen Theorie ranken sich seither mehr interessierte Mißverständnisse als um den der Kulturindustrie. Daß zum Beispiel Adorno, weil er von Kunst mehr und unter Kultur anderes verstanden hat, als die Kulturindustrie ihren Zeitgenossen zu denken zuläßt, deshalb versnobt gewesen sei, ist noch der dürftigste Einwand von Leuten, die ihr unverschuldetes Vergnügen an der Sache rationalisieren wollen. Auch unter den vielfältigen Kulturtheorien herrscht Einvernehmen darin, daß die Thesen über Kulturindustrie wie auch immer veraltet seien. In der Tat haben Horkheimer und Adorno damit einer Erfahrung Ausdruck gegeben, die heute vielleicht gar niemand mehr machen kann, weil jeder bereits zum Reproduktionskreislauf der Kulturindustrie unweigerlich hinzugehört. Nicht mehr nur das Ökonomische und Politische, auch das vermeintlich Private, das „eigene Leben“, die zwischenmenschlichen Beziehungen, der individuelle Genuß und nicht zuletzt das Denken sind in die Zuständigkeit des gesellschaftlichen Ganzen übergegangen. Kulturindustrie ist insofern zum Inbegriff der integralen Gesellschaft geworden, die jeden Ausweg versperrt, oder schlimmer noch: in der jeder mit Rosen gepflasterte Ausweg nur um so tiefer ins Verhängnis zurückführt. Daß die Thesen über Kulturindustrie wahlweise „unterkomplex“ oder „übertrieben“ und auf jeden Fall „kulturkonservativ“ seien, gehört zu den geläufigsten Einwände bis heute. Die summarische Kritik mache sich blind gegen das Widersprüchliche und Widerständige der sogenannten populären Kultur und rücke zudem eine insgesamt doch eher harmlose Veranstaltung in die Nähe totalitärer Repression. Erstaunlich ist allerdings, wie wenig die von anderer Seite in Anspruch genommene Differenzierung der Sache bei den Kulturindustriethesen selber gelingt. Häufig ist von einer holzschnittartigen Manipulationstheorie die Rede, die man sodann diskursanalytisch oder anderweitig auflösen kann. Ebensooft wird das theoretische Fundament der Kulturindustriekritik, die Marxsche Warenanalyse, sei’s einfach ignoriert oder nach Art der Stillen Post überliefert. Zu einem scheinbaren Allerweltsthema wie Kultur(-Industrie) hat offenbar jeder immer schon eine Meinung, ohne die Sache einigermaßen überschaut zu haben. Es geht nicht darum, ob man der Kritik der Kulturindustrie, wie man es bei politischen Ansichten tut, im einzelnen zustimmt oder nicht. Zu klären wäre aber, welche Rolle ihr in der kritischen Theorie spätkapitalistischer Vergesellschaftung zukommt, etwa als Scharnier zwischen ästhetischer Theorie und Ideologiekritik des gesellschaftlichen Massenbewußtseins (des oft ebenso märchenhaft interpretierten „Verblendungszusammenhangs”). Wer sich dessen leichtfertig entledigt, wird es zumindest schwer haben zu begreifen, warum die von den Gestalten und Mißgestalten der populären Kultur ergriffenen Menschen auch weiterhin mehrheitlich “für baren Unsinn das Martyrium erleiden” (Adorno), anstatt es etwa abzuschaffen.

Das Seminar soll – anhand der gemeinsamen Diskussion des entsprechenden Kapitels aus der „Dialektik der Aufklärung“ (und ggf. anderer Texte zum Thema) – einen Begriff von Kulturindustrie entwickeln helfen, der über die bisweilen üblichen Schlagworte von Standardisierung und Massenbetrug hinausreicht. Je nach Interesse könnte es dabei vor allem um den Stellenwert der Kulturindustriekritik für die Kritischen Theoretiker selber, um die theoretischen Voraussetzungen dieser Kritik oder auch um deren Bedeutung gegenüber zeitgenössischen Medien- und Kulturtheorien gehen.

„…die wichtigste aller Künste“ – Bilder der Avantgarde im Kino der Revolution

Vortrag mit Filmbeispielen von Christoph Hesse (Arbeitskreis rote ruhr uni).
05.12.09, 18.00 Uhr im Filler. Anfahrtsbeschreibung gibt es hier.
Anschließend Überraschungsfilm.

Der Film sei die wichtigste aller Künste, meinte Lenin: weil nämlich der Film, anders als die dem gebildeten Bürgertum vorbehaltenen traditionellen Kunstgattungen, der gesamten Bevölkerung zugänglich sei. Der Film, hoffte er, werde den Massen die Revolution in jedermann verständlichen Bildern nahebringen. Die in der Sowjetunion der zwanziger Jahre produzierten Filmkunstwerke schienen ihm sogar recht zu geben, Sergej Eisensteins „Panzerkreuzer Potjomkin“ war von Moskau bis Hollywood berühmt. Den Ruf „Brüder!“ des Matrosen Wakulintschuk vernahmen zumindest die Filmkritiker aller Länder. Auf das erwachsende Klassenbewußtsein des Publikums wartete man jedoch ebenso vergeblich wie auf die Weltrevolution. Die Filme, die sie hatten herbeiführen helfen sollen, blieben schließlich der Kennerschaft von Intellektuellen überlassen und, was ihre Massenwirkung betrifft, eher einem Text von Kafka oder Joyce als einem Musicalfilm von MGM vergleichbar. Ähnlich erging es seither jedem Film, der die Hoffnung auf Revolution mit dem Anspruch auf eine Revolutionierung der Filmkunst selbst verband.
Was hier als politische Avantgarde des Kinos bezeichnet wird, folgt keiner eingebürgerten Definition, worunter etwa bestimmte Filme einer Epoche rangieren. Gemeint sind damit Filmexperimente, die auf der Suche nach einem neuen Inhalt des Kinos zugleich auch die Form zu verändern suchten, die sich als Norm filmischer Darstellung etabliert hatte; die Werke von Filmemachern, die nicht politische Filme, sondern, nach einer Unterscheidung Jean-Luc Godards, politisch Filme machen wollten. Zur Diskussion gestellt werden sollen ästhetische Konzepte einer politischen Film-Avantgarde, wie sie erstmalig im sowjetischen Kino der zwanziger Jahre Gestalt annahm. Ähnliche Versuche wurden abermals, nun unter ganz anderen Bedingungen, im Gefolge der sogenannten Neuen Wellen im Autorenkino der sechziger Jahre unternommen. Beide dürfen, an ihren ästhetischen und politischen Ansprüchen gemessen, als gescheitert gelten. Bedrückender als diese Erkenntnis ist allerdings der in der historischen Rückschau sich verfestigende Eindruck, daß das Niveau jener Filme seitdem kaum jemals wieder erreicht wurde.

Neue Homepage

Sieht eigentliches alles aus wie vorher auch, diesmal aber auf eigenem Webspace. Außerdem haben wir ab sofort eine neue Email-Adresse: kontakt@falken-erfurt.de.

Einführung in die Gesellschaftskritik

„Die kritische Theorie ist ein einziges entfaltetes Existentialurteil“, schrieb Max Horkheimer schon 1937; Gesellschaftskritik ist die gedankliche Vorwegnahme des Umsturzes. Die Kritik denunziert eine Gesellschaft, die für ihre Insassen eine tägliche Zumutung darstellt, sie ist deswegen keine Zugabe oder gar das Gegenteil von Weltverändernder Praxis, sondern deren geistige Seite: Sie fällt das Urteil, das die Revolution vollstreckt. Deswegen wollen wir gemeinsam 3 Tage zusammen mit Joachim Bruhn von der Initiative Sozialistisches Forum Grundlagen schaffen, auffrischen und diskutieren. Auf dem Plan stehen Texte zu den Themen Gesellschaft, Kritik, Subjekt und Klasse von Autoren wie Karl Marx, Theodor Adorno, Eugen Paschukanis und Georg W.F. Hegel. Nach der Anmeldung bekommt ihr einen Reader zugesandt, indem ihr nach Möglichkeit schon etwas schmökern solltet. Neben dem Kopfrocken soll natürlich auch der Spaß nicht zu Kurz kommen.

Was: Seminar zur Einführung in die Gesellschaftskritik
Wann: 06.11. – 08.11. (Anmeldung bis 01.11.)
Wo: In einem Haus oder Jugendherberge außerhalb von Erfurt
Was kostet der Spaß: 20€ inkl. Reader, Verpflegung, Fahrt ab Erfurt, etc.pp.
Anmeldung über: falken-erfurt@gmx.net

Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx II

Wem die Welt stinkt und wer sie verändern möchte, der braucht nicht nur Wut im Bauch, sondern auch das Wissen, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Nicht nur in Auseinandersetzungen ist es nützlich, den Finger auf die Punkte zu legen, an denen unsere Gesellschaft krankt und sagen zu können, woher es kommt, das alles so scheiße läuft, wo doch so viele das beste versuchen. Auch zum Eingreifen in die Welt muss man wissen, was eigentlich genau auf den Müllhaufen der Geschichte gehört, bevor man es dorthin verfrachten kann. Karl Marx versucht in seinen Schriften genau das. Deswegen möchten wir uns ein Wochenende mit seinen Schriften auseinandersetzen, kopfrocken, diskutieren, Spaß haben und feiern. Das Seminar findet in unser Bildugnsstätte Kurt Löwenstein in Werftphul bei Berlin statt. Wir fahren gemeinsam ab Erfurt. Für die Teilnahme inkl. Verpflegung, Fahrt, Material usw. usf. fallen 15€ Kostenbeteiligung an. Am Samstag dem 21.11. findet ab 12.00 Uhr ein Vortreffen statt.

Anmelden könnt ihr euch bis zum 18.Oktober per Mail. Dazu brauchen wir von Euch Name, Alter und Anschrift.

Freikorps Sarazin in Thüringen einmarschiert

Nach Mordrohung gegen Matschie: “Freikorps Sarazin” und Bundeswehr in Thüringen einmarschiert. Erfurt besetzt. Notverordnung “Gegen Rot-Rotes Chaos. Schutz von Volk und Heimat. Wiederherstellung der Ordnung.” (gerade aufgegriffen, weiter geht es hier)

Bleibt zu hoffen, dass dieArbeiterInnen sich diesmal sowohl gegen die SPD und ihre Freikorps als auch die KPD.Linkspartei und sich füre ihre eigene Sache entscheiden ;) .