Arbeitskreis Nationalsozialismus

Unser Arbeitskreis zum Nationalsozialismus und zur Vorbereitung der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz hat gestern mit einem organisatorischen Treffen begonnen. Wir wollen uns jeden Dienstags um 19.30 Uhr treffen, um zusammen zu lesen und zu diskutieren.

Dabei wollen wir folgende Themen diskutieren:

  • Wie gedenken? (Hermann: Wie wollen wir gedenken?)
  • Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit? (Adorno: Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit)
  • Nach 1945: Kontinuitäten und Verdrängung & Wandel der Erinnerungskultur
  • Kapitalismus und Nationalsozialismus (NS als Lösung der kapitalistischen Krise, Zumutungen des Kapitalismus an das Individuum, Klassen im NS)
  • NS und Antikapitalismus – (u.a. Sozialrevolutionärer Flügel der NSDAP, War der NS modern?)
  • Volksgemeinschaft (Was passiert mit dem Individuum?)
  • Antisemitismus
  • Ist der NS spezifisch deutsch?
  • Was bedeutet das für uns heute? (Für unsere Kritik der Gesellschaft und für unsere Praxis)
  • Den Text für die kommende Woche „Wie wollen wir gedenken?“ findet ihr hier.

    Nen Zettel mit weiteren Infos zu Terminen, Arbeitsmodus usw. findet ihr hier.

    Arbeitsgruppe Nationalsozialismus

    Erstes Treffen 20. Januar, 19.00 Uhr. Seminarraum der Saline34, Salinenstr.34 Erfurt.

    Im April besucht der Bundesverband der Falken die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz. Aus diesem Anlass heraus wollen wir einen neuen Arbeitskreis gründen, der sich mit dem Nationalsozialismus beschäftigt. Wir wollen gemeinsam der Frage nachgehen, was der Nationalsozialismus eigentlich war, in welchem Verhältnis er zu Staat und Kapital steht, was genau Antisemitismus ist und was die Volksgemeinschaft, von der die Deutschen damals so begeistert waren. Dabei interessiert uns weniger der Nationalsozialismus als Vergangenheit, sondern diese im Bezug auf seine Gegenwart – sein Nachleben. Welche Rolle spielten Staat und Kapital im Nationalsozialismus, welchen Bezug hatte er zu kapitalistischen Krise und wie sieht es in der heutigen Krise aus? Welchen Einschnitt in eine sozialistische Praxis stellte er dar und wie knüpfte er an Volks- und Gemeinschaftsvorstellungen, die auch in Teilen der sozialdemokratischen und kommunistischen Arbeiterbewegung verbreitet waren, an?

    Dazu wollen wir uns einmal in der Woche treffen. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit uns Themen zu überlegen, zu denen wir uns Genossinnen und Genossen einladen wollen, die in Erfurt vortragen. Ein erstes Treffen für Interessierte findet am 20.Januar statt. Dort wollen wir uns auch über Wochentag und Uhrzeit weiterer Treffen und das Programm der nächsten Termine verständigen.

    Bei Rückfragen schreibt an: Philipp@Falken-Erfurt.de.

    Vortrag „Erziehung und Bildung nach Auschwitz“ und offenes Plenum zur Programmplanung

    Am Freitag findet ab 19.00 Uhr im Filler ein Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Erziehung und Bildung nach Auschwitz“ statt.
    Mit unserem Referenten Björn Oellers (Falken Hamburg) wollen wir der Frage nachgehen, warum Bildungs und Erziehungsarbeit eine wichtige Rolle zur Überwindung unvernünftiger Verhältnisse spielen und welche Rolle sie für einen Sozialistischen Jugendverband haben. Ausserdem soll danach gefragt werden, welchen Inhalt und welche Form eine solche Erziehungs- und Bildungsarbeit haben muss, damit sie ihrem Anspruch gerecht werden kann. Zugleich soll in den Blick genommen werden, inwiefern eine solche Bildungs- und Erziehungsarbeit von Adornos kategorischer Imperativ, Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, berührt wird und welche Auswirkungen dies haben muss.
    Die Veranstaltung soll zugleich Ausgangspunkt für eine Diskussion um umser Programm in der zweiten Häflte 2011 sein.
    Wir ladne alle die unsere Arbeit und unsere Veranstaltungen interessieren zu einem offenen Plenum am Samstag 18.12.10, 19.00 Uhr in den Filler ein. Wir wollen vorstellen, was wir uns schon überlegt haben und überlegen welche Veranstaltungen uns und euch noch fehlen. Wenn ihr also Lust habt, eure Vorschläge mit einzubringen, oder auch nur zu hören wollt, was so ansteht, seid ihr herzlich eingeladen.

    neues Jahr, Neuigkeiten und neue Termine

    Aussichten

    Aussichten

    Im neuen Jahr gibt es bereit jede Menge interessante Termine anderer Gruppen, mit denen sich die Wartezeit auf die nächsten Falken Erfurt überbrücken lassen. Etwa über die Unmöglichkeit poststrukturalistischer Gesellschaftskritik oder über emanzipatorische Momente in der Geschichte.
    Ausserdem ist die Ausgabge des Heftes erschienen, in dem Bilder von zwei Genossen sind und die Falken kurz vorgestellt werden. Die Gesamte Ausgabe gibt auf der Homepage des Hefts. Die einzelne Seite könnt ihr als PDF auch hier betrachten.
    Ausserdem haben wir unter Texten eine Rubrik mit lesenswerten AJ Artikeln einigerichtet die nach und nach erweitert wird, teils durch alte, teils durch neuen Artikeln. Den Anfang macht der Artikel „Legaler Betrug – was das Verhalten im Supermarkt mit Friedrich Engels zu tun hat“ aus der aktuellen Ausgabe.

    Facebook Gruppe

    facebookbildBeim Treffen des WladiwOSTock, der Ostkooperation der Falken, dieses Wochenende, haben wir uns überzeugen lassen, dass es Sinn macht eine Facebook Gruppe zu eröffnen. Gesagt, getan. Absofort gibt es dort also Neuigkeiten, Termininfos usw. Ausserdem lässt sich bei Bedarf das Forum nutzen. Auf dem Treffen gab es ausserdem Feuerzangbowle, jede Menge Infos aus anderen Gliederung und eine ganze Reihe guter Ideen für die Arbeit.

    Rückblick auf die Buko

    Neben neben jede Menge Absurditäten und Langeweile gibt es auch erfreuliches zu Berichten:

    Unter der Beteiligung von neun Genossen_innen wurde in einer Sitzungspause ein bisher noch unbenanntes Netzwerk gegründet, das das Ziel verfolgt gemeinsam an den eigenen Begriffen von dieser Gesellschaft zu arbeiten und die Kritik in den Verband und die Öffentlichkeit zu tragen. Auf einem ersten Treffen am Abend waren etwa 20 Genossen_innen anwesend und es wurde das Ziel und die nächsten Schritte besprochen.
    Die „Planwirtschaft“ der Karlsruher Falken ist ein Hammerschuppen!
    Und last but not least: die Genossin Judith Rädlein ab sofort Mitglied des Bundesvorstandes für den F-Ring.
    Fotos kommen in den nächsten Tagen.

    unser Versuch, es zu verwenden, muss fehlschlagen.

    Am Donnerstag geht es auf zur Bundeskonferenz nach Karlsruhe. Während das Grußwort der Kreisverbandes Gutes hoffen lässt,
    verspricht das Motto „Sozialismus fängt mit F! an“ eher Langeweile und Konfusion. Die Genossen aus Schwerin befragten Friedrich Engels der dazu feststellte: „Waren diese Wahrnehmungen unrichtig, dann muß auch unser Urteil über die Verwendbarkeit eines solchen Dings unrichtig sein, und unser Versuch, es zu verwenden, muß fehlschlagen.“ Na Prost. (via)