Zeltlager: Ferien von Deutschland machen!

Sommer, Sonne, Sozialismus
Sommer, Sonne, Sozialismus 🙂
Dieses Jahr gibt es die Möglichkeit, in zwei Zeltlager mitzufahren.
Einmal fahren wir, wie jedes Jahr, eine Woche lang mit Junge Linke nach Niedersachsen, das andere mal geht’s für funf Tage nach Bayern. Wir wollen gemeinsam den (Spät)Sommer genießen, schwimmen gehen, am Lagerfeuer sitzen, kickern, diskutieren und uns in Workshops mit Themen wie Biologismus, Geschlechterverhältnis, Kapitalismus, politischem Veganismus, Rassismus, Schule, Menschenrechten, Krankheit und Behinderung, Antisemitismus und vielm anderen mehr auseinandersetzen (Eine Liste und Beschreibungen findet ihr weiter unten unter „mehr“).

Zeltlager 1: 28.Juli – 04.August

Ort: in Niedersachsen. Die Teilnahme kostet je nach Selbsteinschätzung 35 Euro, 45 Euro oder 55 Euro (bitte bei der Anmeldung mit angeben). Der Anmeldeschluss ist der 30. Juni.

Zeltlager 2: 26.August – 30.August

Ort: in Süddeutschland. Die Teilnahme kostet je nach Selbstseinschätzung 30 Euro, 40 Euro oder 50 Euro (bitte bei der Anmeldung mit angeben). Der Anmeldeschluss ist der 15.Juli.

Unter „mehr“ findet ihr noch die Workshoplisten und Beschreibungen.
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Seminar: Zur Kritik des Neoliberalismus

Sa. 11.Juni, 13.00 Uhr
Seminar mit Björn Oellers (Falken Hamburg)

Wenn es um Kürzungen im Sozialbereich, die Freiheit der Märkte, Privatisierungen, Umverteilung von Unten nach Oben usw. geht fällt unter Linken schnell das Schlagwort „Neoliberal. Doch was hat es mit dem Neoliberalismus überhaupt genau auf sich? Und was ist an ihm überhaupt „Neo“, also was unterscheidet ihn vom klassischen Liberalismus?
Im Seminar soll es darum gehen den Neoliberalismus nicht bloß zu be- und verurteilen wie bei vielen Linken üblich, sondern einen genaueren Blick auf ihn werfen. Woher kommt der Neoliberalismus überhaupt? Welche Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft hängen mit den Neoliberalismus zusammen? Was sind die zentrale Vorstellungen und Thesen neoliberalen Theorien? Und wie haben sich unter Einfluss dieser Theorien die Vorstellungen, der Menschen von den Verhältnissen in denen sie leben, verändert?
Durch dieses Begreifen des Neoliberalismus soll zugleich eine brauchbare Kritik an ihm erarbeitet werden, die darüber hinaus geht ihn als negativ behaftetes Schlagwort zu benutzen.


Da das Seminar am ersten Tag der Pfingstferien stattfindet, wird es ein kleines Frühstück geben, für den Fall, dass Leute direkt aus dem Bett ins Seminar kommen möchten.

Filler., Schillerstr.44, 99096 Erfurt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über eine Rückmeldung würden wir uns aber freuen, um das Frühstück besser planen zu können.

Vortrag: Aus Schwarz wird Braun -NS Black Metal

So. 29.Mai, 16.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Eric Montag (Falken Erfurt)

Aus dem Black Metal, welcher sich in seiner Frühphase noch durch Satanismus, Nihilismus und Misanthropie auszeichnete, entwickelt sich seit Mitte der 90er Jahre innerhalb der Szene eine Subkultur, deren ideologische Grundlage auf einer Mischung aus Neuheidentum, Ahnenkult und Nationalsozialismus beruhte. Inzwischen agiert dieser ehemals kleine Kreis in eigenen Netzwerken inklusive Konzerten, Festivals, Zeitschriften und Mailordern. Auch sind mit der Pagan-Metal-Welle zu Beginn des neuen Jahrtausends Bekenntnisse zum Germanentum, „alten Werten“ und „Land der Vorväter“ szenetypisch geworden. Das Verhältnis der Szene zum NSBM reicht von Boykott, über die Trennlinie „Nur die Musik zählt“ bis zur Verurteilung jeder Kritik als Einmischung Außenstehender.
Es soll ein Versuch unternommen werden, einen kritischen Blick auf das Weltbild und Organisationen des NSBM zu bekommen, sowie das Verhältnis zur übrigen Szene betrachtet werden.

Ort: Filler (Anfahrt)
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kritik und Revolutionstheorie der Situationistischen Internationale

Fr. 13. Mai – 15. Mai.
Wochenendseminar mit Philipp (Falken Erfurt)

Paris im Mai 68: "Leben ohne tote Zeit./
Paris im Mai 68: "Leben ohne tote Zeit./Genießen ohne Hemmungen."
Eine ander Welt schien im Parsier Mai 1968 zum Greifen nah. Mittendrin: Eine Gruppe junger Radikaler, entschlossen den Kapitalismus auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern – die Situationistische Internationale (SI).
Die 1957 gegründete Gruppe hatte sich selbst zum Seismographen der Revolution gemacht; ein Jahrzehnt hatte sie gegraben, jede Erschütterung der Verhältnisse genau registriert und versucht den Einsturz der her…rschenden Ordnung vorzubereiten.
Sie machte sich als erste an eine vernichtende Kritik der Freizeit und des Alltagsleben im Kapitalismus. Im Mai ’69 schließlich versuchte sie, an der Seite der Aufständischen und gegen diejenigen, die den Aufstand in geregelte Bahnen lenken wollten, eine Situation zu schaffen, die die Umkehr zurück zu Ruhe und Ordnung unmöglich machen sollte.

Im Seminar soll an Texten der SI und ihrer Mitglieder die Entwicklung ihrer Kritik nachvollzogen und diskutiert werden. Am Beispiel des Verhältnisses von SI und Proletariat soll zum Abschluss der Frage nachgegangen werden, ob diese ihrem eigenen Anspruch gereceht wurde/werden konnte.

Ort: Rittergut Lützensömmern.
Die Teilnahme kostet 15 Euro (für die Verpflegung)
Melde Dich bitte bis zum 20. April an.

Vortrag: Deine Zeit gehört nicht Dir!

Alle reden von Schule … doch niemand tut etwas dagegen.

Do. 03.März, 17.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Eric Montag (Falken Erfurt)

In der Schule soll mensch etwas lernen. Manche behaupten, für das Leben – andere sogar, für uns selbst. Wer aber noch selbst zur Schule muss weiß, dass dies noch die besten Witze sind, die mensch im tristen Schulalltag zu hören bekommt.
Ebenso verhällt es sich mit den vermeintlichen Schulkritiker_innen: Nicht wenige klagen darüber, dass die Schule ineffektiv sei oder nicht aufs Leben vorbereite. Doch nichts kann einen gesunden Menschen auf acht Stunden Arbeit oder mehr vorbereiten. Genau das versucht Schule aber und deswegen bringt sie so viele Unerfreulichkeiten mit sich.

In diesem Vortrag sollen die Zwänge und Gewalten betrachtet, sowie ein Blick darauf geworfen werden, was dort warum eigentlich gelernt werden soll.
Eine Verantaltung über die ganz normale Selektion des Lebens.

Ort: Filler (Anfahrt)
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seminar: Die russische Revolution vom Oktober 1917

Sa. 19. Febraur, 12.00 Uhr

Heruntergerissen: Bilder des Zaren und seiner Familie
Heruntergerissen: Bilder des Zaren und seiner Familie
In Seminar soll es um die revolutionäre Entwicklungen in Russland zwischen dem Sturz des Zaren im Februar 1917 und dem Beginn des landesweiten Bürger- krieges im Frühling 1918 gehen. Der Schwerpunkt wird auf den verschiedene Konzeptionen der Verwirk- lichung des Sozialismus (Bolschewiki, Sozialdemokrat_innen, Sozialrevolutionär_innen, Anarchist_innen), der Rolle der Räte, sowie der Veränderung der bolschewistischen Parteitheorie in dieser revolutionären Situation liegen. Auch die Wahrnehmung der Ereignisse in Russland durch marxistische Theoretiker_innen im Westen, wie z.B. Rosa Luxemburg und Antonio Gramsci soll unter die Lupe genommen werden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Junge Linke statt.

Ort: Filler (Anfahrt)
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.