Linkes Sommerzeltlager vom 26.Juli – 02.August


Diesen Sommer fahren wir ins Sommercamp der Jungen Linken in Niedersachsen. Mitfahren können alle ab 17. Eine Woche lang wollen wir gemeinsam den Sommer genießen, schwimmen gehn, in der Sauna entspannen, am Lagerfeuer sitzen, kickern, diskutieren und uns in Workshops mit unterschiedlichen Themen wie Drogenpolitik, Biologismus, Realsozialismus, Geschlechterverhältnis, Kapitalismus, politischer Veganismus, Rassismus, Schule, Menschenrechte, Wahljahr 2009, Rätekommunismus, Anti-Amerikanismus, Einführung in das ‚Kapital‘ von Marx, Krankheit&Behinderung als Super-GAU des bürgerlichen Individuums, Antisemitismus, Geschichtspolitik und und und auseinandersetzen (eine Beschreibung der Workshops findet ihr hier).

Das wichtigste in aller Kürze:

  • Der Termin ist 26. Juli – 02. August. Das die letze Ferienwoche in Thüringen (Ferien gehen bis zum 05.08.).
  • Geschlafen wird in Zelten
  • Es geht nach Niedersachen, in die Nähe von Hannover. Die Anlage ist leider nur bedingt rollstuhlgerecht. Wir reisen mit dem Zug an.
  • Vorhanden sind Tagungsräume, Kicker, Billardtisch, Tischtennisplatte, WLAN, Grillplatz mit Steinofen für lecker Pizza, Kinoraum, Musik- und Veranstaltungsraum mit Instrumenten und Anlage, große Rasenfreifläche für sonst was, eine kleine finnische Sauna und ein Freibad in Fußnähe.
  • Der Teilnahmebeitrag beträgt nach Selbsteinschätzung eurer finanziellen Möglichkeiten 35, 45 oder 55 Euro inkl. Anreise (solltet ihr trotzdem nicht genug haben, meldet euch. Wir finden sicher eine Lösung).
  • Anmeldung ab sofort und bis zum 15.05. [Achtung: Rückmeldetermin ist geändert!] Den Anmeldebogen findet ihr hier
  • Kidscamp vom 21. Juli bis 4. August

    Gruppenbild vom letzten Jahr

    Zum neunten mal in Folge gehts ins Kidscamp. Mit den sächsischen Falken gehts ins Falkencamp Schwangau in Bayern. Mitfahren können alle im Alter von 7 – 14. Wir laden euch zu viel Spiel, Spaß und Mitbestimmung ein!

    Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Der Termin für das Falken-KidsCamp 2009 ist: 21. Juli bis 4. August 2009. Das ist in den letzten zweieinhalb Wochen der Sommerferien in Thüringen.
  • Diesmal geht’s ins Falkencamp Schwangau in Bayern.
  • Der Teilnahmepreis wird je nach Selbsteinschätzung 180, 215 oder 250 Euro betragen. Hinzu kommen unter Umständen noch Fahrtkosten in Höhe von 20 Euro.
  • Anmeldung sollte sobald wie möglich erfolgen, da nicht mehr allzuviele Plätze frei sind. Zur Anmeldung geht es hier. Solltet ihr euch anmelden und aus Thüringen anreisen wollen, schreibt uns bitte eine Email oder einen Brief (Kontaktdaten hier) damit wir eine gemeinsame Anreise organisieren können.

    Alle weiteren Infos finden ihr auf der Seite der sächsischen Faken (hier).

  • neue Texte online, bald das Jahresprogramm und Projekt zur Schattenseite der Geschichte

    schon länger geschrieben und auch schon verteilt/bzw. gehalten, sind unser Flugblatt zum Schulstreik im November und auch unser Grußwort zum Bundesausschuss der Falken in Erfurt nun online. Derweil arbeiten wir an unserem Jahresprogramm, diesmal soll es Workshops zum Thema Gender/Feminismus, Geschichte bei Walter Benjamin, Afrikabilder in Deutschland und Asylpolitik in Thüringen, einen Siebdruckworkshop und vieles mehr geben.
    Ausserdem wurde unser Projektantrag bewilligt und es wird ein Projekt geben, das sich mit der Schattenseite der Geschichte auseinandersetzt. Näheres dazu bald hier.

    Versammlungsgesetz nicht erledigt!

    Pressemitteilung der Rechtsanwälte Dr.Klaus Hahnzog und Hartmut Wächtler zur teilweisen Aufhebung des Bayerischen Versammlungsgesetzes durch das Bundesverfassungsgericht (1 BvR 1492/08):

    Zentrale Vorschriften des Bayerischen Versammlungsgesetzes durch einstweilige Anordnung des Bundesverfassungsgerichts gestoppt
    Die heutige Eilentscheidung des BVerfG ist eine gute Nachricht für alle, die das Grundrecht der Bürger auf friedliche und möglichst ungehinderte Versammlung für unverzichtbar für die Demokratie halten. Es ist gleichzeitig eine Ohrfeige für die bayerische Mehrheitspartei CSU. Die CSU und die von ihr geführte Staatsregierung mit Innenminister Herrmann wollten den Bürgern durch eine Vielzahl von bürokratischen Schikanen das Demonstrieren schwer machen und alle Versammlungen möglichst lückenlos erfassen und kontrollieren und zwar unabhängig von ihrer Größe und dem Gefahrenpotenzial. Diesem Kontrollwahn ohne konkreten Anlass hat das BVerfG zunächst ein Ende gemacht.
    Ebenso sind zahlreiche Bußgeldvorschriften vorläufig außer Kraft gesetzt worden. Die zu Grunde liegenden Vorschriften für Teilnehmer, Leiter und Veranstalter sind nach Meinung des BVerfG viel zu unbestimmt und schwammig, so dass die sich versammelnden Bürger der Willkür der Behörden bei der Auslegung der Vorschriften ausgesetzt wären.
    Das BVerfG hat mit recht darauf hingewiesen, dass es sich um eine Eilentscheidung handelt. Nach der Tradition des Gerichts wird in diesem Eilverfahren nur behutsam in die Kompetenz des Gesetzgebers eingegriffen und nur dann, wenn der festgestellte Gesetzesmissstand offensichtlich ist. Davon ist das BVerfG offenbar ausgegangen. Die Entscheidung über das Bayerische Versammlungsgesetz insgesamt bleibt der Hauptsacheverhandlung vorbehalten. Dr.Hahnzog und Wächtler: Mit der Eilentscheidung hat das Gericht deutliche Hinweise gegeben, dass das Bayerische Versammlungsgesetz in seiner verabschiedeten versammlungs- und demokratiefeindlichen Tendenz keinen Bestand haben wird.
    Die Entscheidung des BVerfG ist auch ein deutliches Signal in Richtung derjenigen Länder, wie Baden-Württemberg und Niedersachsen, die sich anschicken, dem bayerischen Beispiel zu folgen. Wir gehen davon aus, dass diesen Bestrebungen zunächst bis zur Entscheidung der Hauptsache ein Riegel vorgeschoben ist.
    München, den 27.02.2009

    Pressemitteilung:Erfurter Jugendverbände verurteilen die Eskalation um die Lage des Besetzten Hauses durch den Eigentümer und die Erfurter Bauverwaltung

    Erfurter Jugendverbände verurteilen die Eskalation um die Lage des Besetzten Hauses durch den Eigentümer und die Erfurter Bauverwaltung Mit Bestürzung haben wir, die DGB Jugend Erfurt, das Jugendbüro RedRoXX – Wahlkreis Büro Hennig und Bärwolff, MdL Die Linke, die Jusos Erfurt, linksjugend [’solid] Thüringen, Die Linke.SDS Erfurt, die Naturfreundejugend Erfurt und SJD – Die Falken KV Erfurt, von der Forderung des Eigentümers des ehemaligen Geländes der Firma Topf & Söhne an die BesetzerInnen erfahren, das Topf & Söhne -Gelände bis zum 21. Januar 2009 zu räumen. Der Eigentümer beruft sich hierbei auf einen Bescheid der Erfurter Bauverwaltung mit dem diese die Nutzung des Besetzten Hauses für Veranstaltungen untersagt. Für uns ist nicht nachvollziehbar, wie es so plötzlich zur Verschärfung der Situation kommen konnte: Bis jetzt galt die Ankündigung des Eigentümers aus dem Informationsschreiben an die AnwohnerInnen vom 25. November 2008, nach welcher der von den BesetzerInnen genutzte Teil „bis zu einer politischen Einigung / Klärung von den Abbrucharbeiten unberührt“ bleibe. Der jüngste Bescheid der Erfurter Bauverwaltung gleicht zu dem ihrem Bescheid aus dem Jahr 2008, welcher jedoch von ihr zu keinem Zeitpunkt versucht wurde durchzusetzen. Die Erfurter Jugendverbände sind erstaunt über das Vorgehen des Eigentümers und der Erfurter Bauverwaltung – wo doch der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein betonte, an einer friedlichen Lösung interessiert zu sein. Auch vor dem Hintergrund der Diskussionen um das Alkoholverbot in der Erfurter Innenstadt erscheint uns ein erneuter Alleingang von Teilen der Stadtverwaltung als fragwürdig. Wir fordern die Stadtverwaltung Erfurt auf, sich nicht länger hinter bürokratischen Ausflüchten zu verstecken. Es ist zwingend notwendig, dass die Stadt an den Verhandlungstisch zurückkehrt, ein geeignetes Alternativobjekt anbietet und von der Forderung der Vereinsgründung ablässt. Gleichzeitig fordern wir den Eigentümer auf, sich an seine Zusage zu halten, eine politische Klärung abzuwarten. Wir kritisieren das geringe Zeitfenster zur Räumung auf das Schärfste – verwehrt es doch den NutzerInnen die Chance, nach einem adäquaten Ersatzobjekt zu suchen und so die seit 2001 bestehende Struktur eines selbstverwalteten Zentrums zu bewahren. Das Vorhaben, Menschen bei derartigen Witterungsbedingungen vor die Tür zu setzen, finden wir bedenklich.
    Uns zwingt sich der Eindruck auf, dass Teile der Stadtverwaltung ein unliebsames Projekt zerstören wollen. „Für uns ist Erfurt mehr als eine Blumen- und Solarstadt. Wir werden ein choreographiertes Stadtleben in Erfurt nicht ohne Widerstand zu lassen, denn dies spiegelt nur die Lebensrealität jener wieder, die es sich leisten können. Deshalb ist das Besetzte Haus Erfurt, in dem von unterschiedlichen Menschen und Gruppen selbstbestimmte Politik und unkommerzielle Kultur in die Tat umgesetzt werden kann, so bedeutsam. Wir fordern von der Stadt eine schnelle Kursänderung!, kommentiert Susanne Haldrich von der DGB Jugend Erfurt die Situation und erklärt: „Unsere Solidarität gilt den von Obdachlosigkeit bedrohten HausbesetzerInnen sowie dem für die Stadt Erfurt wichtigen soziokulturellen und politischen Projekt an sich.“

    Rosa und Karl 2009

    Vom 09.01.-11.01.2009 findet wieder unser Bundesseminar „Rosa und Karl“ zur Erinnerung an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Diesmal mit Workshops wie: Antisemitismus und die deutsche Linke, Rote Frauen des Sozialismus, Revolution in Deutschland – 1918/19, „Wer von Kapitalismus nicht reden will, soll von Faschismus schweigen“, Einführung in die Marxistische Staatstheori, Grundbegriffe der Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx, Lieder gegen Rechts und Partisanenlieder und zwei thematischen Stadtrundgänge durch Berlin.
    Eine Anmeldung ist ab sofort per E-mail möglich.

    Der TeilnehmerInnenbeitrag beträgt 15€ inkl. Fahrt, Übernachtung, Verpflegung usw.

    Das Seminar findet in unserer Bildungsstätte Kurt Löwenstein Haus in Werftphul bei Berlin statt, die Anfahrt findet gemeinsam mit dem Regionalverkehr statt.