Wie Chinas Sozialismus den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes möglich machte

Vortrag und Diskussion mit Ralf Ruckus am 25. November 2026 um 18:30 Uhr im [kany]

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) schuf in den 1950ern eine sozialistische Planwirtschaft. Ab Ende der 1970er reformierte sie diese jedoch und setzte auf Märkte, Privatisierung und Investitionen von Unternehmen aus kapitalistischen Ländern. In der Veranstaltung wird den Fragen nachgegangen, warum die KPCh den Sozialismus umbaute, welche Rolle die sozialistischen Wurzeln noch für das politische und wirtschaftliche System spielen und warum die Volksrepublik zu einer der führenden Wirtschaftsmächte geworden ist.

Ralf Ruckus untersucht seit Langem die sozialen Kämpfe in China wie auch dessen politische Ökonomie und Stellung im globalen Kapitalismus. Ralf hat die Bücher Der kommunistische Weg in den Kapitalismus. Wie soziale Unruhen und deren Eindämmung die Entwicklung Chinas seit 1949 vorantreiben (Dietz Berlin, 2024) und Die Linke in China. Eine Einführung (Mandelbaum, 2023) geschrieben und weitere übersetzt und herausgegeben, darunter Die andere Kulturrevolution 1966–1969: Der Anfang vom Ende des chinesischen Sozialismus (Mandelbaum, 2019) von Wu Yiching. Ralfs Veröffentlichungen finden sich auf gongchao.org und nqch.org.