KidsCamp 2017 – Ferien mit uns ist mehr als nur Urlaub!

Ferien mit den Falken: das heißt Abenteuer, Spiel & Spaß und Mitbestimmung. Auch dieses Jahr wollen wir mit Dir einen unvergesslichen Sommer verbringen. Wir errichten unser Zeltlager mit drei Dörfern je nach Altersgruppe und allem Drum und Dran auf den Zeltplatz Berlin-Heiligensee, am Rande von Berlin, einer der vielfältigsten und aufregendsten Städte Deutschlands.
Frei nach dem Motto „Was du erlebst, bestimmst du selbst“ kannst Du Deine Ideen im Falken-Camp verwirklichen. Ob Baden im See oder im Schatten vom Alltag erholen, Basteln oder Sport machen – Du entscheidest, was Du machst. Wie jedes Jahr wird es auch Workshop-Reihen zu unterschiedlichen Themen geben, bei denen Du dich aktiv einbringen kannst. Wir wollen gemeinsam diskutieren, Musik machen, Spielen, Klamotten designen, Baden gehen und faul in der Sonne liegen, gemeinsam Kochen und Parties feiern.
Dabei ist uns wichtig, dass sich jeder von Euch aktiv in die Gestaltung des Camp-Alltags einbringen kann. Damit wir alle die Ferien erleben können, die wir erleben wollen. Wir freuen uns auf Dich und deine Freundinnen und Freunde!

Hier gibt es weitere grundlegende Informationen.

Auf dieser Seite findet ihr Informationen zu unserem pädagogischen Anspruch.

Anmeldung unter: kontakt[at]falken-thueringen.de

Anmeldeschluss:1. Juni 2017

Dazu brauchen wir bis zu diesem Datum

  • eine unterschriebene Einverständniserklärung. Falls ihr keinen Drucker habt, sagt uns bescheid und wir senden euch einen Ausdruck per Post zu.
  • sowie einen ausgefüllten Anmeldebogen

Teilnahmebeitrag:
200 | 250 | 300 €
je nach Selbsteinschätzung und finanziellen Möglichkeiten*

Der Teilnahmebeitrag ist zu überweisen an:

SJD-Die Falken LV Thüringen
IBAN: DE55820510000163063613
BIC: HELADEF1WEM
Verwendungszweck: TN-Beitrag (Name des Kindes) SommerCamp

*Welchen Preis ihr zahlt, folgt ganz eurer persönlichen Einschätzung. Den meisten Eltern empfehlen wir den Normalpreis von 250 Euro. Wenn es euch möglich ist, bitten wir euch herzlich darum, den Solipreis von 300 Euro zu zahlen, mit dem wir den Sozialpreis von 200 Euro ermöglichen können. Falken-Mitglieder können 290 Euro, 240 Euro und 190 Euro zahlen.

Wenn ihr Fragen habt, ruft uns an, schreibt uns eine Mail oder kommt bei uns vorbei.

Pressemitteilung – Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Pressemitteilung

Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Die Beethovenverbände Thüringens, der Zusammenschluss linker Jugendverbände, fordern die Thüringer Landesregierung auf, Asylsuchenden, die Opfer rechter Gewalt geworden sind, und deren Familien ein Bleiberecht zu gewähren. Damit unterstützen sie den gestrigen Vorstoß der flüchtlingspolitischen Sprecherinnen der rot-rot-grünen Landtagsfraktionen. Unter dem Dach der Beethovenverbände sind die Jugendverbände Jusos, linksjugend [‘solid], Grüne Jugend, SJD-Die Falken, Jugendwerk der AWO und Naturfreundejugend zusammengeschlossen. 

23.03.2017 19:30 Uhr im [Kany]: Die globalen Auswirkungen des russischen Oktober 1917

„Ganz Europa ist vom Geist der Revolution erfüllt“ Die globalen Auswirkungen des russischen Oktober 1917
Vortrag und Diskussion mit Marcel Bois

Der Erste Weltkrieg war ein globaler Krieg — und auch die Revolte gegen ihn und seine Auswirkungen fand im Weltmaßstab statt. In den Jahren 1917 bis 1921 gingen Millionen zwischen Moskau und Tokio, zwischen Barcelona und Buenos Aires auf die Straße, um ihrem Wunsch nach sozialer und politischer Veränderung Ausdruck zu verleihen.
„Ganz Europa ist vom Geist der Revolution erfüllt“, notierte ein besorgter britischer Premierminister David Lloyd George im März 1919. „Die Arbeiter sind nicht nur von einem tiefen Gefühl der Unzufriedenheit (…) ergriffen, sondern von Groll und Empörung. Die ganze bestehende soziale, politische und wirtschaftliche Ordnung wird von der Masse der Bevölkerung von einem Ende Europas zum anderen in Frage gestellt.“
Den Beginn dieses Prozesses hatte die Russische Revolution des Jahres 1917 markiert. Sie wurde zur Inspiration für Akteure der Arbeiterbewegung rund um den Globus — und nicht zuletzt auch in Deutschland. Dort sollte sich schließlich auch das Schicksal der jungen Sowjetrepublik entscheiden.

Referent: Dr. Marcel Bois, Historiker aus Hamburg, ist Mitglied im Gesprächskreis Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Autor von „Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik“ (Klartext 2014, 2. Auflage: 2016).

Eine Kooperationsveranstaltung des Bildungskollektivs BiKo und SJD – Die Falken Erfurt, gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „2017 — 1917. 100 Jahre Oktoberrevolution“ des Bildungskollektivs BiKo.

 

02.03.2017 19.30 im [Kany]: „Marxismus-Feminismus bei Frigga Haug“

Marxismus-Feminismus entstand in den 1970ern und bezeichnet die gleichberechtigte Verknüpfung beider Felder. Am Beispiel von Frigga Haug wird erörtert, welche Ideologie einer Theorie zugrunde liegt, die die Unterdrückungsmechanismen von Patriarchat und Kapitalismus als sich bedingend denkt und wie das Verhältnis von Marxismus und Feminismus zueinander ist.
Organisation: SJD – Die Falken KV Erfurt

Donnerstag, 2.3. 19.30 Uhr
Falken-Ladenlokal [kany] Thälmannstraße 26

27.02.2017 19:30 im [kany] – Jour fixe: Aspekte kritischer Ästhetik. Geschmacksurteil und Stil

Während die Linken poststrukturalistischer Couleur Geschmack als objektiv-gültiges Urteil verwerfen, ist den Antideutschen allerlei hässlich. Das exorbitante Bestreiten und die überhöhte Affirmation verweisen dabei auf ein unbegriffenes Verhältnis zum Geschmacksurteil. Der Vortrag soll daher in kritischer Absicht zunächst allgemeine Bestimmungen desselben formulieren.

Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück

Die Gedenkstättenfahrt hat sich jetzt für Menschen bis 26 Jahre geöffnet und ist nicht nur für Schüler*innen, spontane Anmeldungen sind noch bis 09. März möglich.

Den Nationalsozialismus lehnen fast alle Menschen ab – wir auch. Gleichzeitig fällt uns immer wieder auf, dass durch eine bloße Abgrenzung noch lange nichts über den Nationalsozialismus gewusst wird. Die Auseinandersetzung in Schule und Politik bleibt oft moralisch und floskelhaft. Dem möchten wir etwas entgegensetzen. Wir wollen zusammen an einer Kritik des Nationalsozialismus arbeiten, die darauf abzielt, ihn unmöglich zu machen.

Familienbrunch mit Kinderbetreuung

Am 18. Juni von 9.30 – 14 Uhr findet unser Familienbrunch in unserem Ladenlokal [kany] in Erfurt statt.

Es gibt lecker Essen und Getränke und für die Kinder Spiel- und Bastelangebote.

Für Kinder ist der Spaß umsonst, Erwachsene zahlen mit „Familienpass“ 3 €, ohne 6 €.

Über eine vorherige Anmeldung zum besseren Planen würden wir uns freuen: kontakt @ falken – erfurt . de

SAMSTAG 11.02 20 Uhr im [kany]: Der diskrete Charme des Stalinismus – Die AXT liest Peter Hacks

++DIE VERANSTALTUNG FINDET SAMSTAG, 11.02 – (UND NICHT WIE FÄLSCHLICHERWEISE ANGEKÜNDIGT FREITAG, 10.02) – STATT++

„Eingestandenermaßen ist die Kunst eine Waffe. Eingestandenermaßen ist ein Holzhammer eine Waffe. Nach Aristoteles folgt hieraus nicht, daß die Kunst ein Holzhammer sein müsse. Es folgt eher, daß die Kunst eine um so bessere Waffe sei, je bessere Kunst sie ist.“ (Peter Hacks).

Hacks war Dramatiker, Dichter, Kinderbuch Autor und Kommunist. Er zog freiwillig aus der BRD in die DDR, war Anhänger des Sozialismus unter Walter Ulbricht, unter dem er selbst und seine Kunst nicht besonders gut gelitten waren, lehnte den Kurs Honneckers, unter dessen Herrschaft er gut gelitten war, ab. Die Stasi verteidigte er, die ihn gleichwohl überwachte. Kollegen galt er als bürgerlicher oder aristokratischer Dichter, sein Haus inder Mark Brandenburg nennen die Anwohner noch heute „Burg“. Nach dem Ende der DDR konnte er sich mit dem wiedervereinigten Deutschland nicht anfreunden, schrieb zwar weiter, hielt sich vom Kulturleben aber fern.

 


Über sich selbst schrieb er:

„Ich möchte gern ein Holperstein /
in einer Pflasterstraße sein. //

Ich stell mir vor, ich läge dort /
Jahrhunderte am selben Ort, /
Und einer von den Kunsteunuchen/
Aus Medien und Kritik / Käm beispielsweise Hacks besuchen/ Und bräch sich das Genick.“

An die Menschheit konnte er nach eigenem Bekunden nur mit MItleid denken, aber nicht, weil er ein besonders moralischer Mensch gewesen wäre, sondern aus politischer Nüchternheit, die ihn gleichzteitig nicht daran hinderte sich die fantastischsten Geschichten für Kinder auszudenken.

In der Lesung geht es mit Witz und wütender Zuversicht um den Weltkommunismus, Stalin, Ulbricht, die Mauer, die „Schreckenswende“ und die Wendehälse, Verräter, einen Appell für die Neuausstattung des Leninplatzes, die Jetztzeit, Denkmäler und Gedenkstätten der Sozialisten und – die Liebe. Denn: »Die Liebe und die Sowjetmacht / sind nur mitsammen darstellbar.«