Winterfeier im Kidsklub

Am 11.12. feiern wir den Winter im Kidsklub. Um 12:00 Uhr treffen wir uns mit den Kids, um Lebkuchenhäuser und Lichter-Sterne zu basteln, um Plätzchen zu backen und um eine zauberhafte Wintergeschichte zu inszenieren. Um 15:00 Uhr können die Eltern dazukommen, denen die Geschichte vorgeführt, sowie winterlicher Punsch und selbstgebackene Keckse angeboten werden. Es wird famos.

Zutritt für Erwachsene nur nach Vorlage eines Geimpft/Genesenen-Nachweises und bei den Kids, wenn sie vorlegen können, dass sie in der Schule regelmäßig getestet werden. Zu der Sicherheit Aller können maximal 20 Leute teilnehmen.

Wir freuen uns riesig.

Die neue aj – Arbeiter*innenjugend ist da!

Holt euch die neue Ausgabe zu Klasse im [kany] ab!

Die neue Ausgabe der aj – Arbeiter*innenjugend zu Klasse

Ab jetzt könnt ihr euch die neue Ausgabe der aj zu Klasse im [kany] abholen! Darin geht es u.a. um die Frage einer Aktualisierung des Klassenbegriffs für unsere Arbeit im Verband, es gibt spannende Einblicke in die Praxis eines Kollektivbetriebs und ein Interview mit unserer ehemaligen Bundesvorsitzenden Jana zu ihrem Blick auf die vergangenen Jahre im Verband.
Also kommt vorbei und schaut rein oder lest die Ausgabe online unter https://andere-jugend.de/.

Vortrag: Kritik der (Debatte um) Prostitution

24. November 2021 um 19:00 Uhr im [kany] – Thälmannstraße 26, 99085 Erfurt

Die Veranstaltung findet nach 2G+Regelung statt. Bitte habt deshalb euren Genesungs- oder Impfnachweis dabei. Wir bitten euch zudem, euch vor der Teilnahme an den bekannten Stellen kostenlos testen zu lassen oder euch vor Ort mit einem Selbsttest zu testen. Diesen könnt ihr entweder selbst mitbringen oder bei uns zum Einkaufspreis erhalten.

Die Frage nach dem Umgang mit Prostitution/Sexarbeit bezeichnet eine der großen Spaltungslinien des gegenwärtigen Feminismus. In der Debatte stehen sich vor allem zwei Positionen gegenüber: Zum einen die der Liberalisierung, die in erster Linie gegen das „Hurenstigma“ arbeitet und die Anerkennung der Sexarbeit als normalen Beruf fordert. Dem steht die Position der Prostitutionsgegnerschaft gegenüber, welche Prostitution als Verletzung der Würde der Frau wertet und die Nachfrage (d.h. die Freier) kriminalisieren will. Beide Positionen prallen regelmäßig aufeinander und scheinen kaum miteinander vereinbar.

Der Vortrag unterzieht beide Positionen einer Kritik, indem er ihre Auslassungen aufzeigt. So ist eine Kritik des Elends in der Prostitution zweifelsfrei notwendig – es ist aber fraglich, ob ein Verbot der Nachfrage die adäquate Antwort darauf ist.

Die Referentin:

Maria war mehrere Jahre bei den Falken Thüringen politisch aktiv. Als Referentin der Mädchen- und Frauenpolitischen Kommission setzte sie sich auch auf Bundesebene für Feminismus und die Belange von Mädchen und Frauen im Verband ein.

Sexuelle Bildung in der pädagogischen Praxis

26. November 2021 um 19:00 Uhr online

Zur Teilnahme an der Veranstaltung nutzt bitte den folgenden Zugangslink:
https://us06web.zoom.us/j/89707156556

Sexualität ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Persönlichkeit und der eigenen Identität. Sie umfasst biologische, psychosoziale und emotionale Vorgänge, die den Menschen von Geburt an begleiten. In der sexuelle Bildung hat jede Lebensphase ihre eigenen Themen und braucht spezielle Angebote.

In diesem Kurzvortrag mit anschließender Gesprächsrunde wird ein Einblick in die sexuelle Bildung gegeben. Was sind ihre Ziele und welche Konsequenzen lassen sich für die Praxis ableiten? Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob und wie sexuelle Bildung präventiv vor sexualisierter Gewalt wirken kann.”

Tina Hogk-Predatsch, LV Sachsen, Sozialarbeiterin (BA), Sexualwissenschaftlerin(MA) und Genderpädagogin.

Emanzipatorische Bildung in der Krise ihrer Voraussetzungen

9. Dezember 2021 um 19:30 Uhr online

+++ Die Veranstaltung findet online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und zu richten an . Nach erfolgter Anmeldung erhaltet ihr den Link zur Veranstaltung! +++

“Wir sind Teil einer Gesellschaft, die ihre Möglichkeiten nicht nutzt, die Bedürfnisse aller zu befriedigen. Alle reproduzieren diesen Widerspruch in der alltäglichen Lebensführung, auch die Bildungsarbeiter*innen. Wir können den Widerspruch auch nicht widerspruchsfrei verarbeiten, weil wir mit unserem Alltagsverstand unser Leben bewältigen. Reflexion darüber eröffnet nicht unbedingt neue Handlungsoptionen, sondern kann das eigene Handeln infrage stellen.” (Julika Bürgin: Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Zeitschrift LuXemburg, Heft 22 2/2015, online unter https://www.zeitschrift-luxemburg.de/gute-zeiten…/)

In unserer Veranstaltung wollen wir gemeinsam mit Prof. Dr. Julika Bürgin diskutieren, worin die Potenziale einer Bildungsarbeit liegen können, deren Ziel die Überwindung dieser kapitalistischen Gesellschaft ist.

Julika Bürgin ist Professorin mit Schwerpunkt Bildung am Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt. Sie ist aktiv im Forum kritische politische Bildung. Im Oktober erschien ihr Buch „Extremismusprävention als polizeiliche Ordnung. Zur Politik der Demokratiebildung“ (https://www.beltz.de/…/46045-extremismuspraevention-als…)

Der NSU-Komplex und die akzeptierende Jugendarbeit – Rassismuskritische und geschlechterreflektierende Perspektiven

16. Dezember 2021 um 19:00 Uhr online

+++ Die Veranstaltung findet online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und zu richten an . Nach erfolgter Anmeldung erhaltet ihr den Link zur Veranstaltung! +++

Seit der Selbstenttarnung des NSU-Komplexes vor zehn Jahren wurden zahlreiche Bemühungen um eine Aufklärung und Aufarbeitung vorangetrieben, die sich mit der Entstehung des NSU und seinen Taten beschäftigen. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex hat bis heute jedoch eher marginal stattgefunden. Dies betrifft insbesondere auch die Soziale Arbeit, deren eigene Beschäftigung mit dem NSU-Komplex bis dato ausgeblieben ist.

Der Vortrag knüpft an dieser Leerstelle an und beschäftigt sich mit der Rolle der akzeptierenden Jugendarbeit bei der Entstehung des NSU-Komplexes in den 1990er Jahren. Anhand von rassismuskritischen und geschlechterreflektierenden Perspektiven wird der damalige sozialpädagogische Umgang mit rechten und rechtsextremen Jugendlichen betrachtet und die Frage gestellt, welche Schlussfolgerungen dabei für die Soziale Arbeit in der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus entstehen.

Die Referentin Lucia Bruns ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche in den 1990er Jahren“ an der Alice-Salomon Hochschule in Berlin und beschäftigt sich in ihrer Promotion mit der Entstehungsgeschichte des NSU-Komplexes im Kontext der Jugendarbeit der 1990er Jahre.