Vortrag und Diskussion am 10. November 2026 um 18:30 Uhr im [kany]
Die kapitalistische Gesellschaft ist keine harmonische, sondern
geprägt von diversen Widersprüchen und Kämpfen. Kritische
Pädagogik erkennt diese Realität an und verweigert es dennoch, sich
ihr zu fügen. Anstatt die Kinder und Jugendlichen zu konkurrenz- und
staatsfähigen Einzelnen zu erziehen, ist ihr Ziel die Mündigkeit.
Das führt zum zentralen Problem der Kritischen Pädagogik: Wie werden
die Kinder und Jugendlichen vom pädagogischen Objekt zum politischen
Subjekt? Daneben wird uns die Frage beschäftigen, welche weiteren
Widersprüche jeden Versuch eines emanzipatorischen erzieherischen
Handelns prägen und warum eine technische Betrachtung der Pädagogik
in eine Sackgasse führen muss. In Anschluss wollen wir gemeinsam
über die Möglichkeiten und Grenzen einer Kritischen Pädagogik
diskutieren.
Annika und Jan arbeiten beide bei den Falken in Thüringen und waren
zuvor über viele Jahre ehrenamtlich dort organisiert. Neben
Kritischer Pädagogik interessieren sie sich auch für Themen wie
Marxismus, Philosophie und Geschichte und sind verschiedentlich
ehrenamtlich aktiv.


