1968 und die Folgen

Vietnam-KongressVeranstaltungstip!
Wochenendseminar der Falken Jena

1968 gilt heute als eine Durchgangsstufe zur modernen, weltoffenen Bundesrepublik. Von der damaligen Systemkritik und dem Streben nach einer sozialistischen Gesellschaft ist heute kaum mehr die Rede.
Doch während damals die Arbeiterschaft mehr und mehr in die kapitalistische Gesellschaft integriert schien und keinen Anlass mehr für revolutionäre Hoffnungen bot, versuchten Schüler*innen, Student*innen und Lehrlinge ihr Glück in die eigene Hand zu nehmen um den Lauf der Geschichte in Richtung Sozialismus zu verändern. Der SDS, als ein Zentrum der Proteste, suchte sich für eine kurze Zeit in einem antiautoritären Sinn von den Herrschaftsmethoden leninistischer Kaderparteien zu befreien und eine Organisation zu sein, die nicht nur das Fernziel der Befreiung anstrebte, sondern in der schon „keimhaft emanzipatorische Praktiken“ (Hans-Jürgen Krahl) gelebt werden sollten: Selbstbefreiung musste notwendiger Teil gesellschaftlicher Befreiung werden. Was für Versuche gab es tatsächlich, diese Vorstellungen zu verwirklichen, und was bleibt von diesem Anspruch? Waren es lediglich Bestrebungen, das richtige Leben im falschen zu finden und also bloße Ideologie, oder gab es Punkte, die wirklich über das Bestehende hinauswiesen und von denen wir immer noch etwas lernen können?
Diesen Fragen widmet sich das Seminar in mehreren Blöcken, zunächst allgemein und dann konkret auf die Stellung von Frauen im SDS sowie auf die Kinderlädenbewegung angewandt.

Teilnahmebeitrag: 15€
Veranstaltungsort: DJR Geschäftsstelle Jena (Seidelstr. 21, 07749 Jena)
Es wird gemeinsam gekocht!

Eine Veranstaltung der SJD-Die Falken Jena
Gemeinsame An/Abreise aus Erfurt!

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