Die Kritik und Revolutionstheorie der Situationistischen Internationale

Fr. 13. Mai – 15. Mai.
Wochenendseminar mit Philipp (Falken Erfurt)

Paris im Mai 68: "Leben ohne tote Zeit./
Paris im Mai 68: "Leben ohne tote Zeit./Genießen ohne Hemmungen."
Eine ander Welt schien im Parsier Mai 1968 zum Greifen nah. Mittendrin: Eine Gruppe junger Radikaler, entschlossen den Kapitalismus auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern – die Situationistische Internationale (SI).
Die 1957 gegründete Gruppe hatte sich selbst zum Seismographen der Revolution gemacht; ein Jahrzehnt hatte sie gegraben, jede Erschütterung der Verhältnisse genau registriert und versucht den Einsturz der her…rschenden Ordnung vorzubereiten.
Sie machte sich als erste an eine vernichtende Kritik der Freizeit und des Alltagsleben im Kapitalismus. Im Mai ’69 schließlich versuchte sie, an der Seite der Aufständischen und gegen diejenigen, die den Aufstand in geregelte Bahnen lenken wollten, eine Situation zu schaffen, die die Umkehr zurück zu Ruhe und Ordnung unmöglich machen sollte.

Im Seminar soll an Texten der SI und ihrer Mitglieder die Entwicklung ihrer Kritik nachvollzogen und diskutiert werden. Am Beispiel des Verhältnisses von SI und Proletariat soll zum Abschluss der Frage nachgegangen werden, ob diese ihrem eigenen Anspruch gereceht wurde/werden konnte.

Ort: Rittergut Lützensömmern.
Die Teilnahme kostet 15 Euro (für die Verpflegung)
Melde Dich bitte bis zum 20. April an.

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